Die Sache mit den Gutscheinen …

29. Juli 2015

Heute gibt es eine kleine Geschichte von einem Ordnungstag mit einer Kundin.
Thema: die Gutscheinsammlung. Ich bin mir sicher, die Eine oder der Andere von Euch findet sich hier wieder 🙂

Gutscheine klein

Wir hatten stapelweise Papier zu sichten, sortieren und entsorgen. Wir legten Ordner neu an und entwickelten zusammen ein gut strukturiertes System, so dass die Kundin sich in Zukunft gut damit zurecht findet.

Immer wieder lag eines dieser Geschenke zwischen den vielen Papieren 
 Wir haben mal zusammen gezÀhlt, der Wert aller Gutscheine lag bei 135 EUR!!

LÀsst man die Gutscheine in den UmschlÀgen, vielleicht zwischen den Geburtstagskarten und legt sie einfach irgendwo hin, verschwinden sie auf Nimmerwiedersehen und geraten in Vergessenheit.

Da gibt es eindeutig bessere Möglichkeiten, hier ein paar Tipps und Ideen:

  • Holen Sie die Gutscheine als erstes aus den UmschlĂ€gen, das sorgt fĂŒr bessere Sichtbarkeit
  • Bewahren Sie die Gutscheine dort auf, wo Sie sie benötigen: stecken Sie z. B. den Kinogutschein direkt ins Portemonnaie
  • Bekommen Sie einen Gutschein fĂŒr eine ParfĂŒmerie geschenkt und gehören zu den Menschen, die damit nichts anfangen können? Überlegen Sie, wem Sie damit eine Freude machen können. Hat demnĂ€chst jemand aus Ihrem Umfeld Geburtstag oder steht Weihnachten vor der TĂŒr? Schenken Sie einfach weiter.
  • Das gleiche gilt fĂŒr Gutscheine von Amazon. Meine Kundin z. B. hat dort noch nie etwas bestellt und möchte das auch nicht. Fragen Sie im Freundeskreis nach, tauschen Sie den Gutschein gegen eine Einladung zum Kaffeetrinken oder gehen Sie zusammen Essen.
  • Schreiben Sie sich fĂŒr in 4 Wochen einen Termin fĂŒr die Gutscheineinlösung als Erinnerung in den Kalender.
  • Haben Sie einen Ordner, an den Sie regelmĂ€ĂŸig dran mĂŒssen? Super, heften Sie eine KlarsichthĂŒlle vorne hinein und bewahren die Gutscheine dort auf, so werden Sie immer wieder darĂŒber stolpern. 

Hamam CreatedUnd jetzt zu mir: Ich habe zum Geburtstag vor 2 Monaten von einer lieben Freundin einen Gutschein fĂŒr einen Besuch im Hamam bekommen. Wie cool, da wollte ich immer schon mal hin! Nun wollte ich kĂŒrzlich einen Termin machen, aber: Sommerpause bis zum 16. August 2015! Mein Termin zum Termin machen steht schon fĂŒr den 17. August im Kalender 
 🙂

Und noch etwas: Gutscheine haben grundsĂ€tzlich eine GĂŒltigkeit von drei Jahren, Die Limitierung eines Gutscheins auf ein Jahr ist unzulĂ€ssig, hat das Oberlandesgericht MĂŒnchen entschieden (Az.: 29 U 3193/07). Die VerjĂ€hrungsfrist beginnt erst am Ende des Jahres, in dem der Gutschein erworben wurde. Ist ein Gutschein 2013 ausgestellt worden, lĂ€uft er zum Beispiel erst Ende 2016 ab.


 

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4 Antworten zu “Die Sache mit den Gutscheinen …”

  1. Tanja Weber sagt:

    Und nach dem Lesen des letzten Absatzes schnell zur Pinnwand geflitzt und nachgeguckt wie lange der Gutschein fĂŒr die Therme noch gilt 🙂

  2. Hallo Ursula,

    Gutscheine sind fĂŒr mich ein leidiges Thema: Meine Tochter bekam vor zwei Jahren zum Geburtstag einige geschenkt – nach denen suche ich heute noch 😉 Einen Kino-Gutschein habe ich neulich beim AufrĂ€umen irgendwo herausgefischt …

    Mit Gutscheinen von der ParfĂŒmerie, dem Schuhladen oder von wo auch immer geht es mir meistens so: Ich gehe dort einkaufen, und mir fĂ€llt ein, dass ich zu Hause noch einen Gutschein dafĂŒr liegen habe. Deswegen heben ich nur noch ganz selten welche auf.

    Rabatt-Coupons habe ich mir ganz abgewöhnt; denn der Aufwand, diese zu sichten, zu ordnen und zur rechten Zeit dabei zu haben, war mir viel zu groß – vor allem weiß ich ja, dass es eine Bindungsmaßnahme eines Unternehmens ist. DarĂŒber habe ich ĂŒbrigens mal selbst einen Blogbeitrag geschrieben: http://www.simplify.de/die-themen/ganz-einfach-dunja/einzelansicht/article/nein-ich-bin-keine-coupon-koenigin/

    Ich finde, es gilt zu unterscheiden zwischen Gutscheinen, die man von Freunden, Verwandten geschenkt bekommt, und zwischen solchen, die ein GeschĂ€ft verteilt. Erstere weiß ich mehr zu schĂ€tzen und sorge auch in der Regel dafĂŒr, dass ich sie bald einlöse (außer nach Kindergeburtstagen ;-).

    Liebe GrĂŒĂŸe, Dunja

    • Ursula Kittner sagt:

      Hallo Dunja, danke! 🙂
      Aus dem NĂ€hkĂ€stchen geplaudert … Ich bin schon seit dem letzten Jahrtausend bekennende Payback-Punkte-Sammlerin … und sehr froh, dass es endlich eine App gibt. Diese Papierschipsel, die es immer mit der Post gab, hab ich auch regelmĂ€ĂŸig zuhause gelassen. Aber da ich dm und Rewe Kundin bin, lohnt sich das sammeln und ich freue ich mich immer, wenn ich mir alle paar Monate einen 10 € Gutschein ausdrucken kann.

  3. Ich bewahre meine bzw. die Gutscheine der ganzen Familie in einer HĂ€ngeregister-Mappe in unserer „Verwaltungszentrale“ in der Essdiele auf.

    Die Idee mit dem Eintrag in den Kalender finde ich super. Das werde ich in Zukunft auch so machen.

    Ins Portemonnaie, finde ich, passen die wenigsten Gutscheine. Dazu sind sie zu sperrig und auch zu viele (jedenfalls bei uns 😉 )

    Lieben Gruß
    Birgit

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