Mein bestes Jahr 2017 – mit Auszeiten!

7. Dezember 2016

Wir sind schon mitten drin in der Adventszeit und es sind nur noch 17 Tage bis Weihnachten. Ich nutze diese Zeit gerne, das Jahr Revue passieren zu lassen und mir ein paar Fragen zu stellen. War es ein gutes Jahr oder hat irgendwas nicht so gepasst, wie ich es mir gewünscht habe? Was habe ich mir Anfang des Jahres vorgenommen, aber bis heute nicht umgesetzt? Für viele ist gerade die Vorweihnachtszeit die betriebsamste Zeit im Jahr, ich versuche ruhiger hindurch zu kommen und verschließe mich nach Möglichkeit dem Konsumrausch, der zu dieser Zeit herrscht. Es ist aber auch die richtige Zeit um Pläne für das nächste Jahr zu machen und sich ein paar Fragen zu stellen. Zeit, Altes aus seinem Leben zu werfen und neues Hineinzuholen und mal so richtig auszumisten und Ordnung zu schaffen. Nicht nur, was Materielles betrifft. Was darf sich ändern, was darf einfach so bleiben weil es gut so ist, wie es ist?

Bereits im letzten Jahr habe ich bei der Blogparade „Mein bestes Jahr – 2016“ von Susanne Pillokat-Tangen und Nicole Frenken mitgemacht. Als vor ein paar Wochen der Aufruf für „Mein bestes Jahr – 2017“ kam, habe ich nicht lange überlegt und wieder „JA“ gesagt 🙂

susannenicole

Und dann lag das Buch vor einigen Tagen in meinem Briefkasten! Es ist wieder ein ganz wunderbares Buch geworden, 102 schön gestaltete Seiten aus festem Papier, bunt und kreativ. Ein Arbeitsbuch zum darin schreiben, lesen, ein paar Tage weglegen, über einiges nachdenken, in sich arbeiten und die Gedanken klarer werden lassen. Ein Buch für Ruhe und Gemütlichkeit und für alle Menschen, die hinhören, nachspüren und sich Fragen stellen wollen.

Auf den ersten Seiten geht es um den Rückblick auf das Jahr 2016. Hier kann man einen Dankesbrief an das alte Jahr oder an Freunde schreiben, auf die Sternstunden des Jahres zurückblicken und eine Bestandsaufnahme. machen. Der Teil Wünsche, Träume und konkrete Zielsetzung 2017 ist der umfangreichste und beinhaltet Übungen, Fragen und viele Tipps. Außerdem ist das Buch gefüllt mit Mutmacher-Portraits und Interviews mit tollen Frauen.

Beim gemütlichen Blättern durch das Buch ist mir eine Übung besonders ins Auge gesprungen:

Meine Auszeit 2017

1.) Das möchte ich tun
Ich möchte mir in 2017 mehr Zeit für mich selbst nehmen. Zeit um Energie zu tanken, mittags in den Wald zu gehen oder gemütlich zu Essen. Zeit um wieder mehr Yoga zu machen – das fehlt mir. Ab 2017 wird außerdem der Montag wieder mein freier Tag sein, an dem ich keine Kundentermine mache, sondern mir Zeit nehme, mich um mein Business hinter den Kulissen zu kümmern, wie z. B. Blogbeiträge zu schreiben, Projekte vorzubereiten, meinen Podcast an den Start zu bringen oder weiter an der Entwicklung meines Onlinekurses zu arbeiten. Das sind alles Dinge, die ich in den letzten Monaten neben einer 5-6 Tage-Woche so nebenbei mache, dabei fällt einiges hintenrüber und das macht mich unzufrieden. Außerdem machen mir diese Dinge so viel Spaß, dass ich ihnen unbedingt mehr Zeit einräumen möchte.

2.) Das möchte ich bewusst nicht tun!
Ich möchte mich nicht mehr so hetzen lassen. Wer mich hetzt? Niemand, außer mir selbst … außerdem möchte ich nicht mehr so sehr der Aufschieberitis ausgeliefert sein. Ja, man mag es nicht glauben, das passiert nicht nur meinen Kunden, sondern auch mir ab und zu 😉
Denn erst, wenn man Altes aus seinem Leben wirft, hat etwas Neues die Chance hineinzukommen. Also, raus mit den doofen Gewohnheiten! Um die Dinge, von denen ich mich in 2017 befreien möchte, kümmere ich mich dann nochmal ausführlich im stillen Kämmerlein …

3.) Hier möchte ich hinfahren
Ich träume schon jahrelang von einem Auszeit-Wochenende in einem Kloster. Bereits 2004 habe ich mir einen Merian Guide „Urlaub im Kloster“ zugelegt. Warum ich das bisher nicht einfach mal gemacht habe? Tja, wenn ich das mal wüsste … ich finde jedenfalls, 2017 ist ein wunderbares Jahr dafür 🙂 Und ich freue mich schon sehr!

Wenn ich das alles so lese, klingt es ehrlich gesagt ziemlich einfach und gut umsetzbar. Ich denke z. B. schon seit ein paar Wochen, dass ich meine Yogastunden vermisse und doch gibt es immer andere Dinge zu tun. Seit ich selbstständig bin, hat sich auch das verändert, es gibt immer Arbeit und wenn es kein Kundentermin ist, dann sind es die Steuern, Facebookbeiträge oder die Texte für die Webseite.

Dabei weiß ich doch sehr genau, wie wichtig es ist, dass man achtsam mit sich umgeht, sich zum Ausgleich genug Auszeiten nimmt und auch mal Pause macht. Wieviele Menschen machen während ihres Arbeitstages nicht mal mehr richtig Pause? Essen mal schnell zwischendurch am Arbeitsplatz oder gehen mittags um den Block um ihren Kopf und Geist zu lüften? Denn erst dann ist man so richtig produktiv. Wie siehst Du das?

Du möchtest auch gerne eine Übung machen? Wie wäre es denn z. B. mit dieser hier?
mein-motto-fuer-mein-bestes-jahr-2017

Ich mag dieses Work & Life-Book! So sehr, dass ich mir gleich noch das Business-Book für selbstständige Frauen bestellt habe! Seit ich selbstständig bin, schwirren so viele tolle Ideen in meinem Kopf herum und ich werde in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr damit arbeiten.  Wenn ich mit meinen Kunden arbeite, bekomme ich so viel Inspiration und kreative Gedanken. Manchmal zu viel. Mit diesem Buch kann ich genau diese Ideen und Gedanken sortieren und mit entspannter Ruhe und Klarheit in das neue Jahr starten ? Du hast noch kein Geschenk für Deine beste Freundin? Ich wüsste da was …

Möchtet Ihr mehr lesen?

www.dreamfinder-coaching.de/blog
www.laufvernarrt.de
www.mamirocks.com
www.mamaberlin.org

Herzliche Grüße
Ursula Kittner
Die-Ordnungs-Expertin


 

Hinterlassen Sie einen Kommentar

5 Antworten zu “Mein bestes Jahr 2017 – mit Auszeiten!”

  1. Heidi sagt:

    Vielen Dank für diesen schönen Artikel! Urlaub im Kloster hört sich toll an, besonders wenn man so viel um die Ohren hat!

    Viel Spaß bei der Umsetzung in 2017!

    Herzliche Grüße
    Heidi

  2. Vielen Dank, liebe Ursula, für das Teilen Deiner Gedanken. Ich wünsche Dir sehr, dass die Auszeit im Kloster 2017 in Deinem Leben Platz findet. Danke, dass Du dabei warst!

  3. […] andere Bloggerinnen haben an der Blogparade teilgenommen, heute sind dran: Ursula Kittner von Die Ordnungs Expertin, Paula Krüger von Laufvernarrt,  Verena Schulemann von Mamaberlin und Verena Wagner von […]

  4. Julia Meder sagt:

    Schöner Artikel, Ursula. Ich finde ja vor allem immer die Frage spannend: Was möchte ich nicht mehr machen? Das sollte man sich auch immer mal wieder bewusst machen. Mir geht es mit Social Media oft so, dass ich mir ganz bewusst die Erlaubnis gebe, gewisse Kanäle nicht zu benutzen und mich auch nicht stressen zu lassen, wenn ich das Gefühl habe, alle anderen machen es aber. Und genauso ist es mit allen kleinen und großen Verpflichtungen des Alltags. Ich wäge mittlerweile jede Einladung und so weiter ab, ob es jetzt gerade das beste für mich ist.
    Ich wünsche Dir, dass das Kloster Dir viel Kraft und Ruhe gibt. Das hört sich spannend an. Berichtest Du dann hier?
    Viele Grüße, Julia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Blog

Die „Lokalzeit“ ruft … :-)

5. Juni 2017

Hallo Liebe Ordnungsliebende, yeah, ich durfte schon wieder ins Fernsehen! 🙂 Das ich sowas gerne mache um darauf aufmerksam zu machen, dass Probleme mit Unordnung gar nicht so selten sind, dürft ja viele schon mitbekommen haben. Umso mehr freute mich der Anruf der Redakteurin, die für die Lokalzeit im WDR einen Beitrag drehen wollte. Ihre Kollegin hatte meine Werbung auf dem Auto gesehen und gedacht, da müsse man doch mal was drüber machen. Aber gern! 🙂 Ab in den Keller Ich fragte eine Kundin, ob sie Lust hätte dabei zu sein und ich freute mich sehr, dass Elinor gleich zusagte. Sie ist vor ein paar Monaten mit ihrem Partner zusammen gezogen und hat noch einige Sachen im Keller ihrer alten […..]

weiterlesen