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Ja, das bin ich. In wichtiger Mission unterwegs. 🙂

Eine der Fragen, die mir am häufigsten gestellt wird ist, wie ich auf die Idee gekommen bin. Und weißt Du was, das kann ich Dir gar nicht mal sagen.

2005 ging’s gedanklich los …

Im Jahr 2005 hab ich das erste Gründungsseminar und die StartMesse besucht. 2009 gab es das erste Logo, 2010 hab ich mich nebenberuflich selbstständig gemacht und im Jahr 2014 war es dann soweit. Es hat eine dritte arbeitsgeberseitige Kündigung gebraucht, bevor ich es endlich begriffen habe, ich bin nicht für das Angestelltenleben geschaffen. Ich hab immer gedacht, da muss doch mehr sein, ich wollte mich einbringen, engagieren und mitdenken. Aber viel zu oft war das nicht gewünscht. Ich wollte gerne viel arbeiten, aber für mich, in meine Tasche. Denn viel zu oft hab ich Überstunden gemacht, mich dafür mit leeren Versprechungen für Gehaltserhöhung, bezahlte Weiterbildung oder Überstundenausgleich abspeisen lassen.

Zeit für meine Mission – die Selbstständigkeit

Es war also Zeit, mich in die Selbstständigkeit zu wagen. Und heute bin ich sehr, sehr dankbar dafür! Ich habe vor ein paar Tagen erst meiner ehemaligen Chefin eine E-Mail geschrieben und mich von Herzen bei ihr bedankt. Ohne sie und ihre weitreichende Entscheidung wäre ich jetzt nicht da, wo ich bin und das wäre sehr, sehr schade. Für mich und meine Kunden! 🙂

Angeborenes Ordnungsgen?

Rückwirkend betrachtet, muss mir meine Ordnungsliebe angeboren und in die Wiege gelegt worden sein. Ok, als Kind habe ich meine Hausaufgaben auf dem Boden gemacht, weil auf dem Schreibtisch kein Platz war … und meine Mutter sicherlich das eine oder andere Mal zur Weißglut getrieben. Sorry, Mama! Mein Essen musste getrennt auf dem Teller liegen und keinesfalls die Sauce ins Gemüse laufen, Papiere dürfen gerne Kante auf Kante liegen und wenn ich in irgendeiner Kneipe bin, ordne ich gleich die Bierdeckel auf dem Tisch. Das Bonbonpapierchen wird hübsch zum Päckchen gefaltet und meine Kleidung liegt auch auf dem Stuhl, aber hübsch Kante auf Kante gefaltet. Ich habe eine Freundin, die im jugendlichen Alter ihren Pulli auf links auszog und irgendwo hinwarf, das könnte mir nie passieren. Und warum ziehen manche Menschen ihre Socken beim Ausziehen auf links und lassen sie zusammengeknüllt wie Kartoffen liegen? Ist mir bis heute ein Rätsel, macht doch im Nachhinein viel Arbeit.

Meine Mutter gehört zur Kategorie “ich mach mir mein Leben einfach”, sie macht nämlich immer alles SOFORT. Sie räumt nach dem Essen direkt die Spülmaschine und packt die Wäsche nach dem trocknen in den Schrank. Was sie rausholt, packt sie nach Benutzung auch gleich wieder weg. Warum sie das macht? Ganz einfach, das erspart eine Menge Arbeit, sie muss nie etwas suchen und kann damit viel zufriedener leben. Gemacht werden müssen die Dinge ja sowieso, wenn Du nicht untergehen willst, warum also nicht gleich sofort? Genau, dagegen gibt es kein Argument … 😉

Und wie denkst Du darüber? Lässt Du Dich oft von “keine Lust” leiten? Erzähl mir im Kommentar davon, ich bin neugierig!

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