Die heiße 7 für Deinen guten Start

Bevor ich Dir etwas zum großen Ganzen erzähle und wie Du endlich ins Tun kommst möchte ich Dir etwas mit auf den Weg geben, sozusagen die Vorstufe, bevor Du Dich an das große Ganze begibst. Ich habe 7 Tipps für Dich zusammengestellt, such Dir raus, was für Dich am besten passt und was Du gut in Deinen Alltag integrieren kannst.

1. Bringe Routinen in Deinen Alltag

Um nur ein paar Ideen zu nennen, Schubladen und Schranktüren immer direkt wieder schließen, Werbung aus dem Briefkasten sofort entsorgen und morgens gleich Dein Bett machen.

Denke immer daran, dadurch, dass Du diese kleinen Dinge nicht sofort tust, sparst Du niemals Zeit! Auch wenn es im ersten Moment so aussehen mag, früher oder später musst Du die Sachen sowieso machen, wenn Du nicht im Chaos versinken willst.

2. Die 30-Sekunden-Regel

Diese Regel besagt, wenn eine Tätigkeit 30 Sekunden oder weniger dauert, erledige sie sofort und ohne Diskussion. Denke nicht darüber nach, mach es einfach. Wir denken viel zu viel darüber nach, ob wir jetzt dazu Lust haben oder nicht und dass wir es doch später machen können. Wenn Du diese Regel beherzigst, wirst Du sehen, dass Dein Umfeld, Dein Auto, Dein Arbeitsplatz, bald aufgeräumter und ordentlicher aussieht. Und das darf gerne auch so bleiben.

3. Gehe jeden Tag mit offenen Augen durch Deine 4 Wände

Als nächsten Schritt mache es Dir zur Gewohnheit, einmal täglich durch Deine Wohnung zu gehen und die Dinge wegzuräumen, die nicht an ihrem richtigen Platz sind. Dazu kann z. B. die getragene Kleidung gehören oder das benutzte Geschirr auf dem Esstisch

Sieh es mal von der praktischen Seite. Du hast doch eigentlich keine Lust dazu, deswegen mach Dir so wenig Arbeit wie möglich! Dazu gehört, dass Du Dir angewöhnst, Dinge sofort wieder an den dafür vorgesehenen Platz zu räumen.

Möglicherweise denkst Du jetzt „das dauert doch alles ewig“. Wirf in diesem Fall mal Deinen Perfektionismus über Bord und mache eben das was geht. Fange mit kleinen Schritten an, damit Du eine Routine bekommst und in ein paar Wochen ist es Dir so in Fleisch und Blut über gegangen, dass Du es gar nicht mehr als lästig empfindest. Überleg mal, wie das mit Zähneputzen ist. Oder damit, Dich jeden Morgen anzuziehen. Das machst Du doch auch jeden Tag morgens und abends … das hoffe ich zumindest für Dich.

Du wirst sehen, Du wirst von Tag zu Tag besser damit. Mehr als 10 Minuten soll es am Anfang gar nicht dauern. Du kannst Dir auch eine Eieruhr oder einen Timer stellen, dann weißt Du direkt, die Zeit ist begrenzt. Mach einen kleinen Wettbewerb draus, wie viele Räume Du in der Zeit schaffst.

Eine kleine Anekdote aus meinem Leben:

Ich hatte mal einen Partner, der zog sich abends auf der Couch immer die Socken aus und schob sie unter ein Sofakissen. Es war ein sehr amüsanter Moment, als meine Mutter irgendwann mal auf der Couch saß, sich ein Kissen zurechtrückte und 3 Paar Socken dort fand.

Ich weiß genau, auch wenn Du mit Elan loslegst und Dir jetzt gerade denkst: Super! Tolle Idee, das mach ich jetzt einfach jeden Tag!“ Es wird der Tag kommen, da hast Du einfach überhaupt gar keine Lust dazu. Dann fang einfach sofort an, bevor Du daran einen zweiten Gedanken verschwenden kannst. Dann beginnst Du eben mit 5 Minuten. Oder 3. Es ist ganz egal, die Hauptsache ist, dass Du täglich etwas tust.

Während Deiner täglichen Runde begegnen Dir bestimmt auch mal Dinge von denen Du Dich gleich trennen möchtest, nur zu, tu Dir keinen Zwang an. Du kannst diese Sachen auch am Anfang in einer Kiste sammeln und am Ende jeder Woche ein Foto davon machen. Kleb es in Dein Notizbuch, auch dort immer wieder draufzuschauen, motiviert.

4. Entscheide Dich!

Erst einmal ist es wichtig, dass Du Dir grundsätzlich überlegst, was Du zum Leben brauchst. Wie Du Dein Umfeld gestalten und mit welchen Sachen Du Dich umgeben möchtest. Und dann triff eine Entscheidung. Denk ruhig einige Zeit drüber nach!

5. Schreibe!

Wenn Du es so richtig professionell machen möchtest, dann lege Dir ein Heft, eine Kladde, oder ein Notizbuch zu und fange an zu schreiben. Schreibe auf, was Du denkst und triff dann eine Vereinbarung mit Dir selbst, Dein Leben zu ändern.
Visualisiere, wie Du Dir Dein Leben „danach“ vorstellst, wie fühlst Du Dich, welches Hobby hast Du, wie sieht Deine Wohnung aus, mit welchen Menschen umgibst Du Dich? Lass Deiner Phantasie freien Lauf und wenn Du denkst „na, jetzt übertreib ich aber“, setz noch einen drauf! Wenn Du ein klares Bild vor Augen hast schreibe es auf, male, klebe, bastel was das Zeug hält. Wann immer es Dir gerade mal nicht so gut geht, kannst Du Dir das Geschriebene dann immer wieder durchlesen und bist wieder auf Kurs.

Dann fange eine neue Seite an und schreibe alles auf, was Dir so richtig auf den Nerv geht. Egal ob es die ständige Sucherei ist, ob es Menschen in Deinem Umfeld sind, Dein Job oder dass Du gerade keinen hast, worüber Du Dich ärgerst oder worüber Du gerne jammerst.
Lass mit dem Aufschreiben all das los, was Dir so richtiger Ballast auf den Schultern ist. Denn auch das bedeutet Ausmisten. Dabei geht es nicht nur um die materiellen Dinge. Wenn Du magst, kannst Du Dir diese Dinge auf einen Extrazettel schreiben und diesen danach verbrennen und all das Negative loslassen.

Wenn Du möchtest, kannst Du Dir auch Deinen Grundriss zeichnen, einzelne Räume oder auch Deine Schrankwand. Zeichne Sie Dir genau auf, mit allen Schubladen und Regalbrettern, dann kannst Du alles, was Du schon erledigt hast durchstreichen und mit Datum versehen, damit Du immer vor Augen hast, was Du schon geschafft hast.

Ja, ich weiß, das ist ein langer Weg und vielleicht denkst Du jetzt, dass Du so ja nie fertig wirst. Andererseits … wie lange ist Ausmisten und Ordnung schaffen ein Thema für Dich? Und wie lange hat es mit der altbewährten Methode schon nicht geklappt? Siehst Du, probiere also einfach mal etwas Neues aus. Und mach es diesmal richtig!

6. Wie viel % soll gehen?

Überlege Dir auch, wieviel Prozent Deines Hab und Guts Dein Umfeld verlassen soll. Wenn bei Dir ziemlich viel draußen herumliegt und auch die Schränke voll sind, gibt es ja nur 2 Lösungen. Entweder es bleibt wie es ist, oder aus den Schränken muss etwas raus, weil das was draußen ist, hineinsoll.

7. Verabschiede Dich und lass los

Werde Dir also klar darüber, dass Du Dich wirklich von Deinen Sachen, negativen Gedanken und Gefühlen verabschieden wirst! Das ist ein bewusster Schritt, der natürlich auch dafür sorgt, dass Du Überzeugungen, Glaubenssätze und Ängste loslassen musst. Dazu gehört auch, überflüssige Dinge zu identifizieren und Dich nur noch auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren.

Denn, mal ganz ehrlich, wie willst Du positiv in die Zukunft schauen, wenn Du an der Vergangenheit klebst? Und Dich Dinge von früher, wie an Gummibänder getackert, zurückhalten, Dein unbeschwertes und freies Leben zu leben? Dazu gehört auch, überflüssige Dinge zu identifizieren und Dich nur noch auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren.

In der nächsten Episode erzähle ich Dir, was eigentlich Gerümpel ist. Was ist überflüssig? Und was wichtig? Und vor allem, wie findest Du das heraus? Das erzähle ich Dir in meiner nächsten Episode. Da zeige ich Dir die ersten, praktischen Schritte in Dein ordentliches Leben. Ich freue mich also, wenn Du beim nächsten Mal wieder dabei bist!

Und wie denkst Du darüber? Kannst Du Dir vorstellen, meine 7 Tipps in Deinen Alltag zu integrieren? Schreib mir doch gerne einen Kommentar dazu.

Wenn Du Dir individuelle Unterstützung wünschst, schreib mir gerne eine Nachricht.

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