Erinnerungen, die ein „Zuhause“ suchen …

16. September 2015

Urlaubskarten von Freunden, ein Brief der Tante, einzelne Fotos von schönen Ereignissen oder Konzerttickets. Manchmal hängen sie an Pinnwänden, liegen in der Küchenschublade, werden an den Spiegel geheftet oder landen unter dem Magneten am Kühlschrank. Manchmal weiß man nicht so recht wohin damit oder räumt diese Dinge von A nach B nach C.

Nostalgiekoffer 1

Vor ein paar Wochen war ich bei einer Kundin, die das gleiche Problem hatte. Sie wollte diese Dinge jedoch nicht mehr irgendwo hängen oder rumliegen lassen. Ich entdeckte einen schönen kleinen Koffer in Ihrem Fundus und schlug ihr vor, diesen zum „Nostalgiekoffer“ zu machen.

Nostalgiekoffer 2Dort darf nun alles hinein, was „über“ ist, im weitesten Sinne aus Papier und trotzdem aufgehoben werden soll. Und sollte der Koffer zu voll werden, wird er an einem verregneten Sonntagnachmittag hervor geholt. Dann ist es vielleicht an der Zeit, in Erinnerungen zu schwelgen und sich von dem einen oder anderen Stück doch noch zu trennen. Möglicherweise darf etwas Altes weg, weil inzwischen etwas Neues hinzugekommen ist?

Mit einer anderen Kundin habe ich neulich eine Kiste mit Klappdeckel zum „Nostalgiekoffer“ gemacht, die von der Grundfläche her etwas größer als Din A 4 ist. An großen Karteikarten haben wir oben Reiter befestigt und die Jahreszahlen drauf geschrieben, so dass hier nun viele Erinnerungs-Schätzchen der letzten Jahre ihr Zuhause gefunden haben. Postkarten, Briefe, Hochzeitseinladungen, einzelne Fotos, Konzertkarten, das Flugticket der letzten schönen Reise, all dies hat nun einen festen Platz.

Beide Kundinnen sind sehr glücklich über die gefundenen Orte für „Erinnerungen, die ein Zuhause suchten“. Das ist prima, dann ist Die Ordnungs-Expertin es auch 🙂

Herzliche Grüße,
Ursula Kittner


 

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